Eine britische Firma hat einen neuen Sprengstoffsensor entwickelt. Den ADE 651.
Dieser funktioniert (laut Datenblatt) aus Entfernungen bis zu 650 m, aus einer Höhe von bis zu 5 km und sogar durch Beton oder gar (meterdicke) Bleiabschirmungen hindurch.
Das Prinzip ist ganz einfach: Mittels Barcodekarten wird der Sensor, der übrigens keine externe Energiequelle benötigt, auf die zu detektierende Substanz eingestellt. Mittels “electrostatic matching of the ionic charge and structure of the substance”, also in etwa elektrostatischer Abgleich der Ionenladung und Struktur der Substanz wird diese (angeblich) zielsicher erkannt.
Dieser Detektor wurde zum Stückpreis von etwa 10.000-60.000 USD bereits an den Irak ausgeliefert. Insgesamt wurden fast 100 Millionen USD für dieses neue Detektorsystem ausgegeben. Die dortigen Sicherheitskräfte schwören auf seine Effizienz.
Die Bombenleger übrigens auch.
Handelt es sich beim Sprengstoffsensof ADE 651 ja um eine Wünschelrute, dessen Effizienz bestenfalls auf Zufallsfunde hinausläuft.
Sind sie interessiert? Wollen Sie Ihr Haus auch vor Bomben schützen? Interessiert Sie, ob Ihr Nachbar bei ihrem Ferienhaus Gifte lagert?
Diese Firma liefert Ihnen sicher soviele ADE 651 wie Sie benötigen. Ein Weidenzweig könnte allerdings billiger (wenn schon nicht genauer) sein…
Hier finden Sie übrigens eine noch bessere Beschreibung desselbigen.

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