Intel und AMD, die zwei größten Prozessorhersteller für x86er Prozessoren, haben Ihren Rechtstreit über gegenseitige Patentverletzungen beigelegt.
Intel hat sich im Rahmen des geschlossenen Vergleiches verpflichtet, 1,2 Milliarden US-Dollar an AMD zu zahlen. Desweiteren wird ein neues Cross-Licensing Abkommen für die nächsten fünf Jahre geschloßen, dass es beiden Firmen ermöglicht die Patente des jeweils anderen zu verwenden. Obwohl bei einem Vergleich traditionell keine Schuld eingestanden wird, spricht die Höhe und Richtung der Zahlungen wohl eine klare Sprache im Bezug auf die Richtigkeit der Anklagepunkte (Wettbewerbsverzerrungen etc…) von AMD gegenüber Intel.
Mit dem Vergleich dürfte Intel einen bedeutenden Teil der gegen den Konzern angestrengten Prozesse wegen Marktmißbrauches erledigt haben. Nicht betroffen von dem Vergleich sind allerdings die Ermittlungen der EU-Kommission sowie Ermittlungen der Federal Trade Commission (US Wettbewerbsaufsicht). Da könnte noch einiges auf Intel zukommen.
Weitere Details finden Sie in der AMD Presseerklärung, sowie hier.

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