Etwas zu finden löst Freude aus. Immerhin hat man lange danach gesucht, oder gar die Hoffnung, es je wieder zu finden, bereits aufgegeben.
Meistens jedenfalls.
In der französischen Kernforschungsanlage Cardarache, wurde ein Fund gemacht, den man eigentlich so nicht machen wollte. Dort wurden mehrere Kilogramm (bis zu 39 kg) Plutonium gefunden, dies gab die französische Atomaufsichtsbehörde bekannt.
Das ist eigentlich in einer Kernforschungsanlage nichts besonderes, nur hatte dieses niemand verloren. Genauer gesagt wusste niemand, dass es dieses überhaupt gab.
Legt man zugrunde, dass zwischen 10 und 16 Kilogramm Plutonium (zugegebenermaßen reines Plutonium, über den Reinheitsgrad des gefundenen Plutoniums ist nichts bekannt) für die Herstellung einer Atombombe benötigt werden, wirft dies ein schlechtes Licht auf die Sicherheitskontrollen. Denn was nicht existiert, kann von bösen Menschen nicht gestohlen werden…
Natürlich gibt es nun eine Untersuchung. Handelt es sich dabei doch um einen Vorfall der Stufe 2 auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse.

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