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Sachen gibt’s

Es war einmal ein Mann.
Dieser gehörte zu einer von vielen losen Gruppen ähm Bootsfahrer an. Diese Gruppen fahren am liebsten kleine Schnellboote.

Mit diesen legen Sie dann an größeren Schiffen an, um diesen ihre tollen mitgebrachten Waren zu präsentieren und (praktischerweise) gleich vorzuführen. In etwa wie bei Staubsaugervertretern, nur dass die mitgebrachten Waren in diesem Fall Schnellfeuergewehre und Panzerfäuste sind.

Ein weiteres Highlight der “Präsentation”: anschließender All-Inclusive Aufenthalt in einem authentischen somalischen Dorf mit kostengünstiger Schiffsbewachung. Nach Übergabe der “Beherbergungsprämie” kann die Schiffsbesatzung mitsamt Schiff gut erholt weiterfahren…

Es muß sich bei oben geschilderten Vorgängen um Produktpräsentationen handeln und keinesfalls – wie böse Zungen behaupten mögen – um Piraterie. 

Warum ich mir darin so sicher bin?

Immerhin behauptet es ein Angehöriger solch einer Gruppe ja selbst.
Dieser wurde bei einem versuchten “Besuch” eines Schiffes von einer deutschen Fregatte aufgegriffen (genaugenommen von den Marinesoldaten an Bord der Fregatte).

Nun stellt er Schadenersatzforderungen an die Bundesrepublik Deutschland wegen unrechtmäßiger Überstellung und ähm Unterbringungsmängeln.
Dabei ist er doch in einer geräumigen Zelle nach kenianischen Standards untergebracht (4-Mann Zelle mit 9 Insassen) und genießt Essen nach ärztlicher Kontrolle (nur auf ärztliche Anordnung gibt es vegetarisches Essen, ansonsten normale Kost (Schweinefleisch) auch für Muslime).

Man darf gespannt sein…

Posted in Impressionen.

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