Ein bekanntes Telekommunikationsunternehmen hat zu viele Mitarbeiter. Gerne würde sie diese in eine eigene Stiftung überführen, die nichts anderes tut, als eben diese Mitarbeiter zu bezahlen. Für die Kosten der Stiftung sollte am besten noch jemand anderer aufkommen.
Daraus wurde bekanntlich nichts. Das “Beamtenpool” muss der Konzern weiterhin selbst zahlen. Dass der Konzern überzählige Mitarbeiter los werden will, ist verständlich. Durch deren Beamtenstatus sind diese aber unkündbar.
Interessant ist nun die Aussage des Finanzchefs der Festnetzsparte. Frei übersetzt sagt er folgendes:
Können wir die Mitarbeiter nicht umschulen, lassen wir sie zuhause sitzen. Nach ein paar Wochen werden die Mitarbeiter wiederholt angerufen um sie ein paar Tage in die Arbeit zu rufen. Melden sich diese daraufhin fälschlicherweise als krank, wolle das Unternehmen klagen und so die Mitarbeiter entlassen.
Wer dies nicht glaubt, kann sich die Videoaufzeichnung ansehen. Interessanterweise wurde diese Aussage aus dem offiziellen Videomittschnitt entfernt. Auf einer bekannte Videoplattform ist dieses aber noch einzusehen.
Mobbing? Aber nein!
Natürlich waren diese Aussagen nicht so gemeint. Es handelte sich ja bloß um ein Treffen für institutionelle Investoren und Analysten, da denkt man nicht so genau nach…
Anmerkung: Man beachte vorallem das akzentfreie Englisch des Finanzchefs…

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