Der Staat hat’s schwer.
In der Krise soll er Geld ausgeben um die Wirtschaft anzukurbeln. Geht es der Wirtschaft danach wieder gut, soll er die Steuern senken um die Menschen zu entlasten…
Einigen Finanzministern dürfte nun eine neue Studie leichtes Unwohlsein verursachen. Laut einem deutschen Wirtschaftsmagazin hat der Wirtschafts- und Finanzausschuss der Europäischen Union (WFA) eine (wohl ehemals) vertrauliche Studie vorgelegt.
Darin geht es grob zusammengefasst darum, dass der finanzielle Spielraum der europäischen Regierungen für eventuelle Konjunktur- bzw. Rettungsmaßnahmen bis 2010 stark eingeschränkt sein wird. Bis dahin soll das Haushaltsdefizit (also die Neuverschuldung) in der EU – durch Konjunkturprogramme und ähnliches – auf etwa 4,8 % steigen. Pikanterweise begrenzen die Euro Stabilitätskriterien die Neuverschuldung auf 3 %.
Irgendeine Lösung wird sich schon finden lassen. Es muß ja auch nur bis 2013 gut gehen, dann spart schon ein anderer…

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