Es gibt ein Lokal ganz in der Nähe. Früher servierte man dort alle Speisen die frittiert werden konnten. Offensichtlich konnte aber das moderne Design aus den 70er Jahren sowie das neuartige Konzept des “Wohnzimmers im Laden” nicht genügend Kunden anlocken. Kurz darauf war dort einCafe. Stand zumindest über der Türe.
Diesem kam kürzlich recht spektakulär der Inhaber abhanden.
Dies geschah im Rahmen einer Schießerei. Wobei es eigentlich es gar keine war. Bei einer Schiesserei sollten doch mindestens zwei Revolverhelden beteiligt sein. Hier war es wohl nur eine Pistole und kein Held.
Was macht man als Opfer mit einer Kugel im Bauch?
Man geht in sein Lokal zurück. Wohl um Hilfe zu holen.
Soweit sollte er aber nicht kommen. Ein Autofahrer hat Ihn dann entdeckt.
Die im Lokal anwesenden Gäste haben von allem, nichts gehört, nichts gesehen und nichts (der Polizei hilfreiches) gesagt. Ist ja verständlich, so ein paar Schüsse um 2 Uhr früh können aus 50m Entfernung ja durchaus im Lärm des Frühverkehrs untergehen…
Dazu fällt mir ein japanisches Sprichwort ein.
Interessanterweise war das Opfer ein Österreicher. Den Zusatz “türkischer Abstammung” konnte sich dann aber doch kein Nachrichtensender verkneifen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

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