Mittlerweile habe ich mich in Genf, genauer gesagt am Cern, eingelebt und den ersten Kulturschock überwunden. Hat mich noch vor zwei Wochen die architektonische Schönheit des Cern Geländes, genauer deren Bauten, stark enttäuscht und klaffte die Sprachbarriere weit auf hat sich dies nun geändert.
Ich achte statt auf die Optik mehr auf die Ausstattung, und die ist bei den Beschleunigern ziemlich gut, und auch die sprachlichen Hürden haben sich als halb so schlimm erwiesen.
Ich habe festgestellt dass ich mit Französisch keine Probleme habe, nur die Franzosen…
Ganz abgesehen von diesen Anfangsschwierigkeiten hat Genf doch entschiedene Nachteile im Vergleich zu Zürich. Eigentlich gar nicht so viele. Das Wetter zum Beispiel.
Habe ich am Anfang den strömenden Regen der mich in Genf begrüßte noch als Pech abgetan, hat sich meine Meinung über das Genfer Wetter grundlegend gewandelt. Nach einer kurzen Regenfreien Zeit begann der Regen erneut. Damit nicht genug, es wurde Schnee daraus. Und weil Schnee allein keinen Spaß macht hat es Tags darauf wieder geregnet… So geht das nun schon die ganze letzte Woche (!). Ok, Statistisch vielleicht nicht signifikant, aber ich bin ja auch nur sehr unstatistisch 4 Wochen hier.
Kein Wunder dass man bei so einem Wetter leicht krank wird.
Sogar die Vögel holen sich in Genf die Grippe. Mich wundert’s nicht. ![]()
Einziger Nachteil an der Grippewelle: In der Mensa gibt es statt Hühnerfleisch nun jeden Tag Fisch. Was einen Fischgourmet wie mich natürlich irrsinnig freut.
Ansonsten – viel bleibt ja nicht mehr
– kann ich über Genf und das Cern nicht klagen. Das Arbeitsklima ist super, die Ausrüstung auch. Was will man mehr? (Offensichtlich doch einiges, siehe oben *g* )

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